TEILNAHME AN MODELLPROJEKTEN
AKTUELLE MODELLPROJEKTE AN DENEN WIR TEILNEHMEN ODER TEILGENOMMEN HABEN UND DIE NOCH NACHWIRKEN
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PROFESSIONALISIERUNG UND KOOPERATION GEGENWÄRTIGER UND ZUKÜNFTIGER PÄDAGOGISCHER FACHKRÄFTE

Dieses Transferprojekt setzt an den Bereichen Sprachliche/ Literarische Bildung und Ästhetische Bildung an. Im Rahmen der Kooperation wird zumindest ein Bereich schwerpunktmäßig umgesetzt. Da die Schwerpunktbereiche auch im Hinblick auf Lernwerkstätten oder Schwerpunktbereiche/ -räume auch vor den Erkenntnissen der aktuellen Hirnforschung immer mehr an Bedeutung gewinnnen, freuen wir uns sehr, dass die Fachschule in Emden bezüglich einer Kooperation an uns heran getreten ist. (Projektphase ist Juli 2011 bis Dezember 2012.)

Durch eine Intensivierung und qualitative Verbesserung der Vernetzung von Ausbildung, Fort- und Weiterbildung, sowie der elementarpädagogischen Praxis soll die ErzieherInnenausbildung professionalisiert werden.
Hierfür werden ausgewählte Bildungsbereiche nach dem Niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung vertiefend didaktisch aufbereitet und mehr als bisher in die Ausbildung und Fortbildung integriert. Anschließend wird modellhaft die Umsetzung in den Praxiseinrichtungen begleitet und evaluiert.
Durch ein vertieftes sytematisches Wissen in einem jeweils individuell ausgewählten Bildungsbaustein wird das Qualifikationsprofil der ErzieherInnen geschärft. Kindertagesstätten werden zu lernenden Organisationen, die neue Erkenntnisse zeitnah in die Praxis integrieren können und die Unterstützungssysteme für angehende ErzieherInnen bereitstellen. Ebenso kann das umfangreiche Handlungswissen der erfahrenen ErzieherInnen genutzt und in die Ausbildung und Fortbildung weitergegeben werden. Dadurch entsteht ein bildungsübergreifendes Netzwerk, das Weiterbildungseinrichtungen, die Ausbildung sowohl an Fachschulen für Sozialpädagogik als auch im Studiengang "Integrative Frühpädagogik" an der Fachhochschule Emden/Leer und in die erzieherische Praxis umfasst.
Schüler und Lehrer nehmen gemeinsam an den Fortbildungen teil.

Geplante Transferprodukte:
Am Ende findet eine Abschlusstagung statt. Es werden Multiplikatoren geschult und es stehen Materialien zur Veröffentlichung und Nachahmung für andere Region zur Verfügung.




Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes

in Kooperation mit dem .


sowie dem nifbe Regionalnetzwerk NordWest

und der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) Emsland in Papanburg e. V.
SPRACHKULTUR IM KITA-ALLTAG
Modellprojekt Oktober 2010 bis November 2011

Wir sind eine von insgesamt 3 Kindertagesstätten die aktiv und nicht als Kontrolleinrichtung in das Modellprojekt eingebunden sind. Für unseren Weg hin zu weckenden/ offenen Fragen, die echte Sprechanlässe schaffen, dient uns dieses Modellprojekt für die eigene Praxis und Erfahrung als kontrollierter und anregender Lernbereich.

Das Regionalnetzwerk NordWest startet in Zusammenarbeit mit der nifbe- Forschungsstelle Entwicklung, Lernen und Kultur und der Fachhochschule Emden/ Leer im Oktober 2010 das Modellprojekt "Sprachkultur in der Kita". In diesem Projekt soll ein ganzheitlicher Ansatz zur Sprachförderung in der Kindertagesstätte entwickelt und modellhaft umgesetzt werden.
Sprachförderung in der Kindertagesstätte ist derzeit ein viel diskutiertes Thema in der politischen Debatte. Der Austausch mit Fachkräften der Elementarpädagogik zeigt, dass Sprachförderprogramme im Kita- Alltag nicht immer einfach zu integrieren sind. Zudem haben Studien gezeigt, dass die meisten Sprachförderprogramme nur geringe oder gar keine Erfolge aufweisen.
Die Forschungsstelle Entwicklung, Lernen und Kultur konnte in ihrer Forschung zeigen, dass Kinder in ihrem familiären Umfeld unterschiedliche Sprachumwelten erleben und daran angepasste Sprachstile erwerben. Dabei zeigte sich, dass insbesondere eine elaborative Sprachumwelt Kinder dazu anregt, sich sprachlich zu äußern und an Sprachereignissen teilzunehmen. Ein elaborativer Sprachstil zeichnet sich vor allem durch häufiges Stellen offener Fragen, sowie durch positive Rückmeldungen der Erwachsenen in der Konversation mit Kindern aus, so dass Kinder ermutigt werden, eigene Gedanken vermehrt zu formulieren.
In dem Modellprojekt "Sprachkultur in der Kita" wird eine Steigerung von elaborativen Elementen in der ErzieherInnen- Kind- Konversation im Alltag der Kindertagesstätte erzielt. In einem Training wird den ErzieherInnen aus einzelnen Kindertagesstätten der Region eine Anleitung zum elaborativen Sprachstil geboten, um ihn anschließend in den Kita-Alltag umzusetzen. Es soll in dem Projekt für die teilnehmenden Einrichtungen kein zeitlicher und personeller Mehraufwand entstehen, stattdessen werden bereits bestehende Strukturen genutzt und pädagogische Konzepte der Einrichtungen beibehalten.

Das Projektteam setzt sich aus Mitarbeiterinnen von Prof. Keller zusammen, die sowohl Leiterin der nifbe- Forschungsstelle Entwicklung, Lernen und Kultur, als auch des Fachgebietes Entwicklung und Kultur der Universität Osnabrück ist. Um den Transfer aus der Forschung in die Praxis wie auch umgekehrt sicherzustellen, hat das Projektteam die Unterstützung des nifbe- Regionalnetzwerkes NordWest.
Darüber hinaus konnte eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Emden/Leer um Prof. Caby und Prof. Jung aufgebaut werden: So beteiligen sich Studierende des Studienganges "Integrative Frühpädagogik" innerhalb ihrer Pädagogischen Projektarbeit an diesem Modellprojekt.

Flyer Sprachkultur


Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes

in Kooperation mit dem .


sowie dem nifbe Regionalnetzwerk NordWest
LERNEN IN UND ÜBER EUROPA HINAUS
Wir sind als eine von insgesamt zwölf Einrichtungen der frühkindlichen Bildung (fünf Kitas aus Aurich) dabei und
zusätzlich Projektpartner des Europahauses:




Das Leben im heutigen und noch mehr im zukünftigen Europa stellt neue Anforderungen an Kinder und an deren professionelle ErzieherInnen. Die neue Generation soll sich in einem erweiterten Europa zurechtfinden, Mobilität über die Grenzen hinweg entwicklen und in anderen Ländern berufliche Chancen ergreifen. Gleichzeitig müssen Kinder mit der mulitikulturellen Vielfalt im eigenen Lande umgehen können.

Das Projekt "Lernen in und über Europa hinaus" des Europahauses Aurich setzt an dieser Stelle an. In einer anderthalbjährigen Qualifizierung wird den TeilnehmerInnen in fünf Blockmodulen und sieben Arbeitstreffen ein breites und vertiefendes Wissen über Europakompetenz in der frühkindlichen Bildung vermittelt. Neben den theoretischen Grundlagen steht ein hoher Praxisbezug für den Ausbau der beruflichen Handlungskompetenz im Mittelpunkt.

Ergänzt werden sollen diese Aspekte im Rahmen einer Hospitation, um dort "Europa" persönlich zu erfahren, die Ansätze und Strukturen in der frühkindlichen Bildung anderer europäischer Staaten konkret zu erleben sowie den europäischen fachlichen Austausch (eu-ropäische Kindergartenpartnerschaften) über die Grenzen hinweg zu initiieren.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Blick über den Tellerrand, der da heißen könnte - Reggio Kita in Italien - Early Excellence Centre in England/ Corby - aber auch skandinavische Bildungssysteme z.B. in Finnland oder Schweden, wie auch in unserem direkten Nachbarland der Niederlande u.v.m., Ideen für die Partnerschaften und Besuche sind reichlich, und inhaltlich sehr wertvoll, vorhanden und in Arbeit.




Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes

in Kooperation mit dem .

BRÜCKENJAHR

Kultusminister genehmigt 226 Modellprojekte zum „Brückenjahr“



Unser Kindergarten hat sich im Jahr 2007 gemeinsam mit dem Pinguin Kindergarten und der Grundschule Upstalsboom zur Teilnahme am Modellprojekt beworben und wurde ausgewählt!
Dabei geht und ging es darum gemeinsame Zielsetzungen für ein gemeinsames Bildungsverständnis zu entwickeln, den Entwicklungsstand der Kinder zu ermitteln, Fördermaßnahmen für die künftigen Schulkinder gemeinsam zu planen und umzusetzen, ...

Diese Maßnahme wurde im Rahmen des Modellprojekts erprobt, entwickelt und ausgewertet, um nach der Projektphase in die tägliche Praxis integriert werden zu können. Das Niedersächsische Kultusministerium erwartet von uns, dass wir bereit sind, unsere Erfahrungen an umliegende Einrichtungen (Kindertagesstätten und Grundschulen) weiterzugeben.


Am 3.September 2009 fand in Norden die Abschlussveranstaltung zum Modellprojekt Brückenjahr statt, an dem wir gemeinsam mit dem Pinguin Kiga und der GS-Upstalsboom teilgenommen haben.
Nun geht es in die zweite Modellprojektphase, an deam andere ausgewählte Einrichtungen teilnehmen, diese werden schlussendlich dazu beitragen bis 2011 ein Konzept zu entwickeln, sie übernahmen von den mit uns insgesamt 9 Modellprojekten (mit jeweils zwei bis drei Kitas und einer GS) diese verantwortungsvolle Aufgabe. In gemeinsamen Fortbildungen, vielen Besprechungen und Planungssitzungen haben wir uns aktiv über Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren ausgetauscht und einen gemeinsamen Bildungsbegriff definiert. Unser ganz besonder Dank gilt an dieser Stelle unseren Kooperationspartner, dem Pinguin Kiga mit D. Gießenberg sowie der GS Upstalsboom vertreten durch R. Eden, es war eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle aller Kinder.

Unsere Modellprojektzeit ist zwar abgelaufen, aber wir werden im Rahmen unseres gemeinsam erstellten Kooperationskalenders auch in Zukunft bestmöglich Übergänge gestalten und weiterentwicklen ...



QUALITÄTSENTWICKLUNG UND -SICHERUNG IN KINDERTAGESSTÄTTEN

Was Kinder wirklich wollen
( Sonntagsblatt, 20. Juli 2008, Seite 3)

Qualitätsentwicklung in den Kindergärten
Landkreis Aurich. "Ich muss die Kinder nicht beschäftigen, aber ich muss wissen, was Kinder beschäftigt". Mit diesem Satz haben zwei Teilnehmerinnen die eineinhalb Jahre an der Fortbildungsreihe zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in den Kindertagesstätten im Landkreis Aurich auf den Punkt gebracht. 80 Teilnehmerinnen in leitender Funktion waren dabei.
Die Referentinnen betonten, dass sie sich nun kräftiger und stärker in ihrer Rolle als Leiterinnen fühlen. Durch den Austausch mit anderen hätten sie einen besseren Überblick bekommen und könnten ihre Arbeit besser strukturieren. Ihnen sei die Notwendigkeit der Qualitätsentwicklung und -sicherung deutlich geworden.
Die Initiative, die mit einer Auftaktveranstaltung im November 2006 im Seminarhotel Aurich begann, wurde als großer Erfolg gewertet. Sie wurde initiiert vom Jugendamt des Landkreises mit dem Kultusministerium des Landes und den beiden kreiseigenen Volkshochschulen als Partner.
Erster Kreisrat Harm-Uwe Weber sagte, dass nun die Träger gefordert seien, den Prozess der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in ihren Einrichtungen zu initiieren und ihren Leitungen entsprechende Ressourcen und Unterstützung zu gewähren.
Der Landkreis Aurich hat 3,7 Millionen Euro für die vorschulische Erziehung bereitgestellt. Diese Zuschüsse wurden 2007 erstmals an Qualitätsmerkmale wie Öffnungszeiten und Art der Einrichtungen geknüpft. Künftig sei die Einführung eines Gütesiegels geplant, um die Qualität der Einrichtung insbesondere für die Eltern transparent zu machen.
Dieser Prozess solle im Vorfeld in einer Arbeitsgruppe möglichst breit diskutiert werden, ergänzt hierzu Jürgen Homann als Leiter der Kinder- und Jugendförderung beim Landkreis Aurich.
Christian Eilermann und Erika Geweke vom Fachdienst Tageseinrichtungen und Tagespflege des Kultusministeriums loben das Engagement aus der Region für die Region; solche Fortbildungsveranstaltungen würden ansonsten nur zentral vom Kultusministerium angeboten. Gern habe man daher den Anstoß aus dem Landkreis Aurich aufgenommen und sich mit Referenten und dem entsprechenden Know-How eingebracht.
Die Wichtigkeit der vorschulischen Erziehung belegte Eilermann anhand einer aktuellen Bertelsmann-Studie, nach der die Chance für Kinder mit Migrationshintergrund, später das Gymnasium zu besuchen, um 55 Prozent größer sein, wenn sie zuvor eine Kindertagesstätte besucht haben. Bei den Kindern von Eltern mit Hauptschulabschluss erhöhe sich die Chance auf einen späteren Besuch der Oberschule sagar um 83 Prozent. (ggm)

Der Presseartikel als PDF-Datei

Der Ostfriesische Kurier schreibt am 20.10.07:

Kindertagesstätten: Nur das Beste für unsere Kinder!
80 Kita-Leiterinnen wollen Qualität als Standard!

Dass Kinder in Tagesstätten gut aufgehoben und versorgt sind, ist eine Selbstverständlichkeit. Deshalb haben sich 80 Kita-Leiterinnen zu einer Fortbildung zum Thema"Qualitätsentwicklung und Qualtitätssicherung in Kindertagesstätten" angemeldet.

In Kooperation des Niedersächsischen Sozialministeriums, der Kinder- und Jugendförderung des Landkreises Aurich sowie der Volkshochschulen Norden und Aurich ist dieses Angebot entwickelt worden. Ausgangspunkt war die Überzeugung, dass Qualität in Kitas kein Zufall sein darf, sondern geplanter Standard zu sein hat. Sowohl die pädagogischen Ziele als auch die organisatorischen Strukturen stehen auf dem Prüfstand.
Die Fortbildung beinhaltete insgesamt acht Bausteine ... Dass hoher Bedarf besteht, beweisen die zahlreichen Anmeldungen: 80 Leiterinnen von Kitas beteiligen sich! Die vier parallel organisierten Durchgänge laufen bereits.
Das erste an der KVHS Norden ausgerichtete Seminar. in dem die Dozentin Marianne Spiesz den Teilnehmerinnen ein neues Bildungsverständnis nach dem "Niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung" näher brachte, wurde von einer der Initiator/innen, Erika Geweke vom Nieders. Kultusministerium, begleitet. Ausgangspunkt dieser beiden Tage war das Grundverständnis: Kinder bilden sich selbst, sie sind wissbegierig und lernfähig. Sie streben danach, sich die Welt auf ihre Weise anzueignen und Zusammenhänge für sich plausibel zu konstruieren. Diese Selbstbildungsprozesse gelingen, wenn eine "sichere Bindung" an Bezugspersonen besteht und Eigenaktivität und Selbsttätigkeit unterstützt werden. Auf diese Grundlage benannte die Dozentin die fachlichen Anforderungen an die Praxis und konkretisierte den Bildungsauftrag. Beim nächsten Seminar geht es um "Zeitmanagement". Da nehmen die Teilnehmerinnen ihre Arbeitsorgnisation unter die Lupe. Qualitätssicherung zieht auch Rahmenbedingungen mit ein.

Die 8 Module der Fortbildung: 1. Meine Rolle als Leitung, 2. Personalmanagement, 3. Arbeits- und Kommunikationsstrategien, 4. Das neue Bildungsverständnis im Orientierungsplan, 5. Zeitmanagement, 6. Erziehungspartnerschaft mit Eltern, 7. Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, 8. Projektmanagement/ Perspektiven und Weiterentwicklung der Kita. Abschließend soll ein 9. Modul für die Träger der Einrichtungen durchgeführt werden.

BESSER ESSEN - MEHR BEWEGEN

Kinderregion Ostfriesland - Eine Initiative zwischen Emden und Aurich


An 20 Grundschulen und in 15 Kindergärten soll „Gesunde Ernährung“ im Stundenplan fest verankert sowie zusätzliche Bewegungsangebote etabliert werden, die über den bisherigen Sportunterricht hinaus den Kindern die ostfriesische Landschaft in ihrer ganzen Vielfalt nahe bringen. Ein weiteres Ziel ist die Verminderung von motorischen Störungen bei „aktiven Kindern“.

RESILIENZ

Resilienz - Kinder und ihre Eltern stärken


„Kinder und ihre Eltern stärken“ als neue Aufgabe des Elementarbereichs – ein integriertes Handlungskonzept zur Förderung kindlicher Resilienz“.

BEWEGTER KINDERGARTEN UND ROLLPLAN

Bewegter Kindergarten des Landes Niedersachsen


An diesem Bewegungsprojekt mit dem dazu gehörigen Rollplan und Schulungen in Emden haben wir erfolgreich teilgenommen.

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